Sicherheit für Mutter und Kind

Die Schwangerenbetreuung umfasst die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen (BzgA) nach den Mutterschaftsrichtlinien, als auch zusätzliche Diagnostik und Beratungen zu nicht schwangerschaftsspezifischen Risiken und Beschwerden sowie darüber hinaus die Beratung zu zusätzlich gewünschten Untersuchungen für eine noch höhere Sicherheit

 

Pränataldiagnostik zur vorgeburtlichen Risikoeinschätzung für Fehlbildungen

Als vorgeburtliche Untersuchungen gibt es Untersuchungen zur reinen Risikobeurteilung und die direkte Diag- nostik. Die NT-Messung (Nackenfaltemessung) zwischen der 12. und 14.SSW ist ein Suchtest für Chromosomenanomalien (Trisomie 21,18 und 13), Herzfehler, Skelettanomalien und einige seltene genetisch bedingte Syndro- me. Die Erkennungsrate für das Down-Syndrom (Trisomie 21) liegt bei 80 % mit einer Falsch-Positiv-Rate von 5 %. Durch die Bestimmung von PAPP-A und freiem ß-HCG aus dem mütterlichen Blut (sog. Ersttrimester-Screening) wird die Entdeckungsrate von Chromosomenanomalien nochmals auf ca. 90 % verbessert. NT-Messung und Erst- trimester-Screening können im Vorfeld zu einer Risikoeinschätzung genutzt werden.
Zur direkten Diagnostik zählen die Chorionzottenbiopsie nach der 11.SSW und die Amniozentese in der 16.-18. SSW (Fruchtwasserspiegelung). Sie dienen zur Gewinnung kindlicher Zellen für den Ausschluss von Trisomien.

 

Infektionsdiagnostik

Die Kenntnis über eine vorliegende oder fehlende Immunität gegenüber bestimmten Infektionserkrankungen kann Ihnen Sicherheit geben oder im Verdachtsfall zu einer schnelleren Entscheidung führen. Wir bieten Ihnen die Untersuchung auf:
Toxoplasmose (PDF)
Cytomegalie (PDF)
Ringelröteln (PDF)
Windpocken (PDF)

Weitere empfohlene Zusatzuntersuchungen, die derzeit nicht Bestandteil der Vorsorge sind:

 

Das Schilddrüsenscreening

zum Ausschluss einer Unter- oder Überfunktion sollte zu Beginn der Schwangerschaft erfolgen. Die Risiken von Schilddrüsenfunktionsstörungen sind fetale Entwicklungsstörungen, häufigere Frühgeburten, vermehrte Schwangerschaftserkrankungen.

 

Der Blutzuckerbelastungstest

zum Ausschluss von Schwangerschaftsdiabetes wird zwischen der 24. und 28.SSW empfohlen. Bleibt ein Diabetes unbehandelt, entsteht ein beträchtliches Risiko für das Kind durch erhöhte Frühgeburtlichkeit und teilweise aus- geprägte Anpassungsstörungen.

 

Der Streptokokkenabstrich

Der Streptokokken-Abstrich dient der Feststellung, ob Streptokokken der Gruppe B, die zu einer gefürchteten Infektion (Amnioninfektionssyndrom) führen können, vorhanden sind. Er erfolgt sinnvollerweise in der 36.SSW. Bei einem Nachweis kann rechtzeitig mit einer gezielten Antibiose unter der Geburt eine Infektion vermieden werden.

 

Moderne Möglichkeiten – Investition für ihr Kind

Haben Sie schon über die Einlagerung von Nabelschnurblut (oder Spende) nachgedacht? Dies könnte eine gute Investition in die Zukunft ihres Kindes sein. Sprechen Sie uns an.

 

 

Hebammen-Betreuung

Für viele Frauen ist es sinnvoll, sich in den Tagen nach der Entbindung durch eine Hebamme unterstützen zu lassen. Sie können „Ihre“ Hebamme auch schon vor der Geburt kennen lernen. Wir bieten Ihnen eine nahtlose Mitbetreuung durch unsere Hebamme Petra Sason hier in unseren Praxisräumen an. Selbstverständlich können Sie sich auch gern eine Hebamme über die Hebammenliste suchen.

 

Welche Geburtsklinik soll es sein?

Die meisten Frauen bevorzugen die Entbindung in einer Klinik. Sie haben üblicherweise die Möglichkeit, die Klinik über Vorbereitungskurse kennen zu lernen und sich den Kreißsaal anzu- schauen, wie z.B. in den Vivantes-Kliniken www.vivantes.de Erfolgt die Entbindung „ambulant“, können Sie wenige Stunden danach mit Ihrem Kind nach Hause gehen. Alternativ besteht die Möglichkeit der Entbindung in einem Geburtshaus.